Human Flowers of Flesh

Ab 2. Februar bei uns im Kino. Zu Gast ist die Regisseurin und Kamerafrau Helena Wittmann.

Der zweite Langfilm der Hamburger Kamerafrau und Regisseurin Helena Wittmann ist nach ihrem vielbeachteten Debüt Drift ein cinephiles Kunstwerk voller einnehmender Bilder, in dem das Mittelmeer als Lebensraum zur Hauptdarstellerin wird.

Ein berauschender Film, den man auf der Kinoleinwand erleben muss!

Der Sommer des Samurai

Hans-Christoph Blumenberg zu Gast am 5. Februar

Wir würdigen den am 16. Dezember 2022 mit 84 Jahren verstorbenen bekannten Schauspieler Hans Peter Hallwachs in der Hauptrolle des historischen Hamburg-Krimis Der Sommer des Samurai in einer gut erhaltenen 35mm-Kopie aus unserem hauseigenen Filmarchiv.

Der Regisseur Hans-Christoph Blumenberg erinnert persönlich an seine gute Zusammenarbeit mit Hans Peter Hallwachs!

Sneak-Live-Special!

Am 9.2. erwartet Sie ein "Sneak-Live-Special!"

An jedem zweiten Donnerstag im Monat zeigen wir in der Spätvorstellung einen Klassiker aus über 125 Jahren Film- und Kinogeschichte in einem Überraschungsscreening zum Wiedersehen oder »Nachholen«.

Am 9.2. erwartet Sie eine ganz besondere Veranstaltung. Also nicht verpassen!!

Jeanne Dielman, 23 Quai du Commerce – 1080 Bruxelles

"Der beste Film aller Zeiten" am 25.2. um 19 Uhr bei uns im Kino.

Alle zehn Jahre bittet die Zeitschrift Sight & Sound Kritiker:innen, Programmgestalter:innen, Kurator:innen, Archivar:innen und Akademiker:innen, ihre Top-Ten-Auswahl abzugeben. Erstmalig führt der Film einer Regisseurin die Liste an.

Jeanne Dielman übernahm den Platz von Hitchcocks Vertigo.

Hallo! Hier spricht Edgar Wallace!

Große Retrospektive im Metropolis Kino Hamburg

Diesen Winter widmen wir uns dem Phänomen Edgar Wallace, dessen Gruselstories ihren unvergesslichen Platz in der Geschichte des deutschen Unterhaltungsfilms fanden. Wallace schrieb 175 Bücher, die teils schon zu seinen Lebzeiten (1875—1932) verfilmt wurden. Die Produktionen der Rialto-Film in den 1960er Jahren gelten bis heute als die populärste und längste Krimireihe in den deutschen Kinos.

Ende des Monats, am 28.2., beschäftigen wir uns in einem Expertengespräch mit der Musikgestaltung durch Peter Thomas, der als Hauptkomponist der Wallace-Reihe 18 Filme vertonte. Er prägte mit temporeichem und jazzigem Soundtrack den Stil der Krimireihen der 60er Jahre, u.a. auch den der Jerry-Cotton-Verfilmungen. Zu Gast ist der Komponist und einstiger Kollaborateur von Thomas - Björn Wagner.

Queer in the nineties

Filmreihe noch bis einschließlich März 2023

Erst Mitte der 1980er Jahre begann das Kino wie selbstverständlich queere Geschichten in den unterschiedlichsten heiteren und dramatischen Genres zu erzählen. Nach unserer letztjährigen fabelhaften Auftaktreihe »Queer in the eighties« zur Erforschung des Queer Cinema in Epochen setzen wir unseren Streifzug durch die queere Filmgeschichte im Folgejahrzehnt fort. Klassiker, u.a. von Derek Jarman, Gus Van Sant, Monika Treut, Rosa von Praunheim und Jamie Babbit, ergänzt durch erhellende Einführungen, erwarten die Zuschauer:innen in der Reihe »Queer in the nineties« von November bis Februar 2023. — Eine Filmreihe in Zusammenarbeit mit der Queer Media Society in Kooperation mit der Aidshilfe Hamburg und dem Hamburg International Queer Film Festival.

Kinohighlights 2022

Unser "Best of" noch bis einschießlich März 2023

Wir bieten traditionell im ersten Quartal des neuen Jahres die Chance, unsere persönliche Auswahl einiger Höhepunkte des vorangegangenen Kinojahres erneut nachzuerleben oder erstmalig nachzuholen. Die Chance für alle, die die Highlights 2022 im Kino auf der großen Leinwand genießen wollen! Von Januar bis März 2023.

Femme fatale

Filmreihe in Begleitung der Ausstellung »Femme fatale. Blick – Macht – Gender« in der Hamburger Kunsthalle vom 9.12.2022 bis 10.4.2023.

»Die Femme fatale ist ein Mythos, eine Projektion, eine Konstruktion. Sie steht für das stereotype Vorstellungsbild eines bestimmten, bildlich fest codierten Frauentypus: Die sinnlich-erotische und begehrenswerte Frau, deren dämonisches Wesen sich darin offenbart, dass sie Männer so in ihren Bann zieht, dass diese ihr verfallen – mit oftmals fatalem Ausgang.« (Vorwort zur Ausstellung)